Gestalterische Umsetzung im Naturgarten Die Lebensräume in der Landschaft und ihre Pflanzengemeinschaften dienen uns als Vorbild bei der Pflanzenzusammenstellung im Naturgarten. Einige der in der Natur vorkommenden Arten werden allerdings nicht kultiviert und angeboten und sind auch nicht unbedingt gartenwürdig, weil sie sehr expansiv oder unattraktiv sind. Aus diesem Grund weichen die Kompositionen, die ich über die vergangenen 30 Jahre entwickelt habe, von den wissenschaftlich beschriebenen Pflanzengesellschaften ab. Zum einen, um gewisse gärtnerische Effekte zu erzielen, zum andern um eine …
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Die Pflanzenpracht in Vollendung: Im Frühling erstrahlt die Blütenpracht, im Spätsommer zeigt sich der Garten mit ausdauernder Blüte, jedoch ist die Hochblüte vorbei. Der Spätsommer ist der sogenannte zweite Frühling. Was im Juli rechtzeitig zurückgeschnitten wurde, blüht jetzt ein zweites Mal. Langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und aus Blüten werden Fruchtstände und Früchte: ein sicheres Zeichen, dass es allmählich auf den Herbst zugeht. Was für Arbeiten stehen Anfang September im Naturgarten an? Auf was muss man besonders …
Im Moment (Stand Juni 2020), werden die einheimischen Pfaffenhütchen von verschiedenen Raupen besucht. Dabei handelt es sich in der Regel um die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte. Dies ist eine kleine Falterart – hellbraune Raupe mit braunem Kopf – die teilweise den ganzen Strauch mit Gespinsten überzieht. Oder es kann die Pfaffenhütchen Harlekin sein, die gelegentlich am Tag fliegt. Diese Raupe ist eher kurz, dick und meist grün oder grün-rot. Es ist wunderbar zu sehen, wie einheimische Pflanzen zusammen mit einheimischen Tieren funktionieren. …




